Perplexity-Chrome-Erweiterung: Gefälschte Suche abgefangen
Eine bösartige Chrome-Erweiterung gab sich als Perplexity aus und leitete Suchanfragen um. Microsoft deckte die Malware auf, Google entfernte sie. Was ist passiert? Microsoft-Forscher haben eine schädliche Chrome-Erweiterung entdeckt, die sich als der KI-Suchdienst Perplexity ausgab. Im Stillen protokollierte sie, wonach Nutzer suchten – und mehr. Jede Abfrage und jedes Zeichen, das in die Adresszeile getippt wurde, leitete die Erweiterung über einen Server der Angreifer um. Erst dann wurden die Nutzer zu den echten Suchergebnissen weitergeleitet. Ein unsichtbarer Mittelsmann. Die Erweiterung trug schlicht den Namen „Perplexity“. Google hat sie inzwischen aus dem Chrome Web Store entfernt, nachdem Microsoft die Schwachstelle verantwortungsvoll gemeldet hatte. Wie funktioniert der Angriff? Stell dir vor, du tippst eine vertrauliche Anfrage in die Adresszeile – etwa zu einem Projekt oder einem Passwort. Die Erweiterung schnappt sich alles. Jedes Zeichen. Bevor die Anfrage den Serv...