Squidbleed: 29 Jahre alter Squid Proxy Bug leakt HTTP-Daten
Eine 29 Jahre alte Sicherheitslücke im Squid Proxy, genannt Squidbleed, kann unverschlüsselte HTTP-Requests inklusive Passwörter und Session-Token preis… Was ist Squidbleed? Die Schwachstelle mit dem Namen Squidbleed (CVE-2023-5824) ermöglicht es einem Angreifer, der bereits Datenverkehr durch den Squid Proxy senden darf, fremde HTTP-Anfragen im Klartext auszulesen. Das bedeutet: Login-Daten, Session-Cookies oder andere sensible Informationen, die normalerweise geschützt sein sollten, werden offengelegt. Das Problem liegt in einem Heap Over-Read, der durch eine Änderung im FTP-Parsing-Code aus dem Jahr 1997 entstanden ist. Ja, Sie haben richtig gehört: ein Bug, der fast drei Jahrzehnte überdauert hat. Der Proxy ist in vielen Unternehmen und Organisationen im Einsatz – und die Standardkonfiguration ist betroffen. Wie funktioniert der Angriff? Ein Angreifer muss lediglich berechtigt sein, Traffic durch den Proxy zu schleusen. Dann kann er speziell gestaltete FTP-Anfragen senden, di...