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MODBEACON RAT: Neue Malware nutzt gRPC für verschlüsselte…

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Die China-nahe Gruppe Silver Fox setzt den neuen Rust-basierten MODBEACON RAT ein. Die Malware nutzt gRPC-Streaming für verschlüsselten C2-Traffic und S… Was ist MODBEACON und wer steckt dahinter? Silver Fox – eine Gruppe mit Verbindungen nach China – hat einen neuen Rust-basierten Remote Access Trojan (RAT) namens MODBEACON entwickelt. Das berichtet das chinesische Sicherheitsunternehmen QiAnXin . Die Gruppe tarnt sich als wenig ausgeklügelte, aber aktive Bedrohung, doch hinter den Kulissen steckt mehr. Wie verbreitet sich MODBEACON? Die Verbreitung erfolgt über SEO-Poisoning. Silver Fox erstellt gefälschte Installer, die in Suchergebnissen weit oben ranken. Sieht aus wie normale Software – ist aber Malware. Einmal installiert, öffnet MODBEACON eine Hintertür. Und das ist der Clou: Die Kommunikation mit dem Command-and-Control-Server (C2) läuft über gRPC-Streaming. Das ist kein gewöhnlicher HTTP-Traffic. gRPC verschlüsselt und bündelt Nachrichten in binären Protokollen – schwer ...

Cloud Bucket Hijacking & Windows LPE: 17 Sicherheitsvorfälle

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Cloud Bucket Hijacking, Windows LPE-Kette, globale Betrugsrazzia: 20 Sicherheitsvorfälle dieser Woche zeigen, wie kleine Lücken großen Schaden anrichten. Cloud Bucket Hijacking: Wenn ein Name zur Gefahr wird Stell dir vor, du erstellst einen Cloud-Speicher-Bucket – und jemand anders hat ihn schon. Das ist kein Zufall. Angreifer scannen systematisch nach Bucket-Namen, die intern genutzt, aber nie registriert wurden. Du vertraust auf einen Dienst, der deine Daten speichert. Doch wenn der Bucket-Name bereits vergeben ist, landen deine Dateien bei einem Fremden. Das ist kein Bug, das ist ein Feature – für Angreifer. Ein bekanntes Beispiel: Ein Fintech-Startup verlor Kundendaten, weil der Bucket-Name „finance-data“ von einem Hacker übernommen wurde. Die Firma hatte den Namen nur in internen Dokumenten verwendet, nie offiziell registriert. Der Schaden: Millionen. Warum passiert das so oft? Weil Entwickler Bucket-Namen nicht prüfen. Sie gehen davon aus, dass der Name frei ist. Aber das is...

Scattered Spider: 19-Jähriger aus Finnland ausgeliefert

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Ein 19-jähriger Hacker der Gruppe Scattered Spider wurde aus Finnland an die USA ausgeliefert. Ihm drohen schwere Anklagen wegen Computerbetrugs. Was ist Scattered Spider? Scattered Spider ist eine berüchtigte Hackergruppe, die für eine Reihe von Cyberangriffen auf Unternehmen und Regierungsbehörden verantwortlich gemacht wird. Die Gruppe, die oft als lockerer Verbund junger Hacker beschrieben wird, soll für Datendiebstähle und Erpressung verantwortlich sein. Besonders bekannt wurde sie durch Angriffe auf Casino-Betreiber in den USA. Der Fall Peter Stokes Peter Stokes, 19, besitzt sowohl die US-amerikanische als auch die estnische Staatsbürgerschaft. Er wurde in Finnland festgenommen und am 30. Juni an die USA überstellt. Vor einem Bundesgericht in Chicago wurde ihm die Anklage verlesen: Verschwörung, Computerbetrug und Identitätsdiebstahl. Ein Richter ordnete Untersuchungshaft an. Die Anklage wirft ihm vor, als Teil der Gruppe Zugangsdaten gestohlen und sich Zugang zu Computersy...

236.000 Uni-App-Seiten in Krypto-Betrug verwickelt

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Infoblox deckt auf: Über 236.000 Websites nutzen DCloud Uni-App-Vorlagen für Krypto-Betrug, Wallet-Drainer und Phishing. Die legitime Plattform wird sys… Eine Schockzahl für die Sicherheitsbranche Mehr als 236.000 Websites. Das ist keine Übertreibung. Die Sicherheitsfirma Infoblox hat herausgefunden, dass eine schier unglaubliche Anzahl von Domains auf Vorlagen basiert, die mit DCloud Uni-App erstellt wurden – einem legitimen chinesischen Open-Source-Framework für plattformübergreifende Anwendungen. Diese Vorlagen treiben betrügerische Kryptobörsen an, mehrsprachige Schweineschlacht-Operationen, WhatsApp-Phishing-Netzwerke, gefälschte Glücksspielplattformen und Markenimitationen. Du fragst dich, wie das möglich ist? Die Antwort liegt in der Zugänglichkeit des Frameworks. Uni-App ist eigentlich für die schnelle Entwicklung von mobilen Apps gedacht – aber Kriminelle haben es für sich entdeckt. Wie Uni-App zum Werkzeug der Betrüger wurde DCloud Uni-App erlaubt es Entwicklern, mit ei...

US-Justizministerium beschlagnahmt Huione Cloud Konto

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Das US-Justizministerium hat ein Cloud-Konto der Huione Group beschlagnahmt, das der Geldwäsche aus Cyberbetrug diente. Neue Sanktionen gegen 35 Persone… Was geschah genau? Am Dienstag gab das US-Justizministerium (DoJ) die Beschlagnahmung eines Cloud-Computing-Kontos bekannt, das von Tochtergesellschaften des kambodschanischen Mischkonzerns Huione Group genutzt wurde. Parallel verhängte das Finanzministerium neue Sanktionen gegen neun Personen und 26 Unternehmen, die mit der Prince Group in Verbindung stehen. Die Behörden werfen den betroffenen Firmen vor, Einzelpersonen und Organisationen dabei geholfen zu haben, Erlöse aus Cyberbetrug zu verschieben – ein klarer Fall von Geldwäsche . Warum ist dieser Fall besonders? Die Beschlagnahmung eines Cloud-Kontos ist ungewöhnlich. Normalerweise konzentrieren sich Ermittlungen auf Bankkonten oder Immobilien. Hier geht es um digitale Infrastruktur, die für die Verschleierung krimineller Finanzströme genutzt wurde. Das zeigt, wie Ermittl...

Botnet-Netzwerk zerschlagen: 27 Mio. gestohlene Zugangsdaten

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Internationale Polizeiaktion zerschlägt Amadey- und StealC-Botnetze. 27 Millionen gestohlene Zugangsdaten wurden sichergestellt. Erfahren Sie, wie die O… Gemeinsamer Schlag gegen Cyberkriminalität Eine koordinierte Operation von Strafverfolgungsbehörden und Privatunternehmen – darunter Bitdefender , Bitsight, ESET und Microsoft – hat die kriminelle Infrastruktur von Amadey und StealC lahmgelegt. Europol erklärte, das Hauptziel sei gewesen, die „Fließbänder“ der Cyberkriminellen zu stören, die Ransomware, Finanzbetrug und Angriffe auf kritische Infrastruktur ermöglichen. Das ist ein harter Schlag. Die Ermittler haben nicht nur die Server beschlagnahmt, sondern auch über 27 Millionen gestohlene Anmeldedaten sichergestellt. Diese Daten stammen von Computern, die mit den Malware-Familien Amadey und StealC infiziert waren. Wie die Malware funktioniert Amadey ist ein Botnetz, das seit 2018 aktiv ist und als „Loader“ fungiert – es schleust andere Schadsoftware auf infizierte Systeme e...

Operation Endgame: SocGholish-Server gestört, 14.971 Word…

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Operation Endgame der Polizei legt Server der Malware SocGholish lahm. Rund 14.971 infizierte WordPress-Seiten wurden gesäubert. Ein schwerer Schlag geg… Was ist SocGholish? SocGholish ist eine gefährliche Malware, die seit Jahren WordPress-Seiten infiziert. Sie tarnt sich als gefälschte Browser-Updates und lockt ahnungslose Besucher an. Einmal installiert, übernimmt sie die Kontrolle über die Website. Die Schadsoftware nutzt die infizierten Seiten dann für weitere Angriffe – ein Teufelskreis. Die niederländische Polizei hat nun gemeinsam mit Behörden aus Kanada, Deutschland und den USA die Server von SocGholish lahmgelegt. Maikel Rollman vom niederländischen National High Tech Crime Unit erklärte: „Mit diesen Aktionen entziehen wir Cyberkriminellen den Zugang zu infizierten Computersystemen.“ Das ist ein wichtiger Schritt – aber reicht das? Die Aktion: Operation Endgame im Detail Die Operation begann mit der Beschlagnahmung von Servern in den Niederlanden. Parallel dazu durchsuc...

Botnet in den Niederlanden zerschlagen: 17 Millionen Gerä…

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Niederländische Behörden haben ein riesiges Botnetz zerschlagen, das über 17 Millionen Geräte weltweit kontrollierte. Erfahren Sie, wie die Aktion ablief. Die größte Botnet-Zerschlagung der letzten Jahre? Die niederländische Polizei (Politie) und das Nationale Cyber-Sicherheitszentrum (NCSC) gaben bekannt, dass sie die Infrastruktur eines Botnetzes demontiert haben, das mindestens 17 Millionen Geräte infiziert hatte – darunter Computer, Tablets, Smartphones und IoT-Geräte. Die Ermittler stellten mehr als 200 Server in den Niederlanden sicher, die als Kommandozentrale dienten. Das ist ein massiver Schlag gegen die Cyberkriminalität. Die genaue Art der Malware wurde nicht veröffentlicht, aber es handelte sich offenbar um ein modulares Botnetz, das für DDoS-Angriffe, Spam-Versand und Datendiebstahl genutzt wurde. Die Behörden betonen, dass die Ermittlungen noch laufen und weitere Festnahmen möglich sind. Wie wurde das Botnetz entdeckt? Die Politie war auf die Botnet-Infrastruktur au...

Lazarus RemotePE RAT: Angriff auf Finanz- und Krypto-Firmen

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Die nordkoreanische Lazarus-Gruppe nutzt die neue RemotePE-Malware, um Finanz- und Kryptofirmen anzugreifen. Eine speicherresidente RAT, die keine Spure… Was ist RemotePE? Forscher von Fox-IT, einer Tochter von NCC Group, haben eine neue Malware namens RemotePE identifiziert. Sie wird von der berüchtigten Lazarus-Gruppe eingesetzt, die für ihre Angriffe auf Finanzinstitute und Kryptowährungsbörsen bekannt ist. RemotePE ist eine sogenannte „Memory-Only“-RAT – sie wird ausschließlich im Arbeitsspeicher ausgeführt und hinterlässt kaum forensische Spuren auf der Festplatte. Die Angriffskette: DPAPILoader und RemotePELoader Der Angriff erfolgt in mehreren Stufen. Zunächst kommt ein Downloader namens DPAPILoader zum Einsatz. Er entschlüsselt und lädt die eigentliche Nutzlast, den RemotePELoader. Dieser wiederum injiziert die RemotePE-RAT direkt in den Speicher eines legitimen Prozesses. Der gesamte Vorgang ist hochgradig verschleiert – selbst erfahrene Analysten haben Mühe, die einzeln...

Kimwolf DDoS-Botnetz: Betreiber in Kanada festgenommen

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Ein 23-jähriger Kanadier wurde wegen Betriebs des DDoS-Botnetzes Kimwolf festgenommen. Das Botnetz wurde für Miet-DDoS-Angriffe genutzt. Erfahren Sie me… Wer ist Jacob Butler? Jacob Butler, auch bekannt als „Dort“, stammt aus Ottawa, Kanada. Die US-Justizbehörde wirft ihm vor, das DDoS-Botnetz Kimwolf entwickelt und betrieben zu haben. Kimwolf gilt als eine Variante des bekannten Botnetzes AISURU. Die Festnahme erfolgte am Donnerstag. Butler muss sich nun vor Gericht verantworten. Wie funktioniert Kimwolf? Kimwolf ist ein Botnetz, das für DDoS-Angriffe gemietet werden kann. Kunden zahlten Butler, um Websites oder Online-Dienste lahmzulegen. Das Botnetz infizierte Computer weltweit und nutzte sie für koordinierte Angriffe. Die Schäden sind beträchtlich: Unternehmen verlieren Umsatz, und Vertrauen wird zerstört. Sie als Nutzer sollten sich schützen: Halten Sie Ihre Software aktuell und verwenden Sie starke Passwörter. Die Rolle der Justiz Die US-Justizbehörde arbeitet eng mit kanad...