Posts

Showing posts with the label Sicherheit

Alte Microsoft-Signaturen: Linux-UEFI-Shims gefährden Sec…

Image
Sicherheitsforscher entdeckten elf alte, Microsoft-signierte UEFI-Apps, die Secure Boot umgehen können. Angreifer könnten damit Bootkits einschleusen. E… Was ist passiert? Cybersecurity-Forscher haben elf alte, von Microsoft signierte UEFI-Anwendungen (Shims) entdeckt, die es Angreifern ermöglichen, Secure Boot zu umgehen. Diese Shims wurden ursprünglich entwickelt, um Linux-Systeme auf Geräten mit aktiviertem Secure Boot zu starten. Doch aufgrund ihres Alters fehlen ihnen wichtige Sicherheitsupdates. Ein Angreifer kann eine dieser signierten, aber veralteten Shims ausnutzen, um während des Systemstarts nicht vertrauenswürdigen Code auszuführen. Das ermöglicht die Installation von UEFI-Bootkits oder anderer Malware, lange bevor das Betriebssystem geladen wird. Warum sind gerade Linux-Shims betroffen? Microsofts Secure-Boot-Programm erfordert, dass Bootloader und Treiber von einer vertrauenswürdigen Stelle signiert werden. Linux-Shims sind kleine Programme, die diese Signaturprüfu...

LabubaRAT Trojan tarnt sich als NVIDIA-Software

Image
Sicherheitsforscher warnen vor LabubaRAT, einem Rust-basierten Trojaner, der sich als NVIDIA-Software tarnt und Windows-Hosts kontrolliert. Was ist LabubaRAT? LabubaRAT ist ein bisher unbekannter Remote Access Trojan (RAT), der in der Programmiersprache Rust geschrieben wurde. Er tarnt sich als legitime NVIDIA-Software, um in Zielumgebungen unentdeckt zu bleiben. Laut einem Bericht der Sicherheitsfirma Blackpoint Cyber wurde die Schadsoftware erstmals im Rahmen einer gezielten Angriffskampagne entdeckt. Du fragst dich vielleicht: Warum Rust? Die Sprache ist bekannt für ihre Speichersicherheit und Leistung – perfekt für Malware, die schwer zu analysieren sein soll. Genau das macht LabubaRAT so gefährlich. So funktioniert der Angriff Der Trojaner gelangt meist über Phishing-E-Mails oder Drive-by-Downloads auf den Rechner. Einmal installiert, tarnt er seine Prozesse mit NVIDIA-ähnlichen Namen. Dann beginnt er mit der Host-Profilerstellung: Er sammelt Systeminformationen, installier...

Claude for Chrome Lücke: Gmail-Zugriff durch Erweiterungen

Image
Eine neue Sicherheitslücke in Claude für Chrome erlaubt anderen Browser-Erweiterungen, auf Ihre Gmail-Nachrichten und Google Docs zuzugreifen. So schütz… Was genau ist passiert? Forscher haben entdeckt, dass die offizielle Chrome-Erweiterung von Claude, dem KI-Assistenten von Anthropic , eine Schwachstelle aufweist. Jede andere Browser-Erweiterung, die Skripte auf claude.ai ausführen kann, kann Claude für Chrome dazu bringen, Aufgaben in Ihrem Namen auszuführen – etwa E-Mails in Gmail lesen, Google Docs durchsuchen oder auf Ihren Kalender zugreifen. Das Problem ähnelt dem kürzlich aufgedeckten ClaudeBleed -Exploit, geht aber weiter. Während ClaudeBleed nur auf bestimmte Daten abzielte, kann diese Lücke praktisch alle Dienste erreichen, die Claude für Chrome integriert hat. Wie funktioniert der Angriff? Stellen Sie sich vor: Sie haben eine harmlose Erweiterung installiert, etwa einen Passwort-Manager oder ein Notiz-Tool. Diese Erweiterung hat eigentlich keine Berechtigung für Ihre...

SAP Patches CVSS 9.9 NetWeaver ABAP Flaw

Image
SAP hat im Juli 2026 ein Sicherheitsupdate für eine kritische Schwachstelle in SAP NetWeaver Application Server ABAP mit CVSS 9.9 veröffentlicht. Angrei… Was ist passiert? Am 14. Juli 2026 veröffentlichte SAP seine monatlichen Sicherheitsupdates. Darunter: ein Patch für eine schwerwiegende Lücke im NetWeaver ABAP-Server. Die Schwachstelle trägt die CVE-Nummer CVE-2026-44747 und erreicht einen CVSS-Score von 9,9 – die zweithöchste Stufe überhaupt. Sie betrifft das SAP -System vieler Unternehmen weltweit. Wer die Lücke ausnutzt, kann auf sensible Daten zugreifen oder sie verändern. SAP stuft das Risiko als „kritisch“ ein. Technische Details zur Schwachstelle CVE-2026-44747 ist ein Out-of-Bounds-Write-Fehler. Ein authentifizierter Angreifer kann logische Fehler im Speichermanagement ausnutzen. Das führt zu einer Speicherkorruption, die wiederum das Auslesen oder Verändern von Daten ermöglicht. Besonders heikel: Der Angreifer muss zwar am System angemeldet sein, aber oft reichen dafü...

Weekly Recap: ShareFile, Citrix Bleed, AI Coding Attacks

Image
Diese Woche: ShareFile-Lücke aktiv ausgenutzt, Citrix-Bleed-Nachfolger als Ransomware, KI-Code-Angriffe und mehr. Bleiben Sie informiert mit unserem Woc… ShareFile-Lücke: Angreifer nutzen Zero-Day aus Ein kritischer Fehler in Citrix ShareFile wurde aktiv ausgenutzt, bevor ein Patch verfügbar war. Die Schwachstelle erlaubt Angreifern, beliebigen Code auszuführen – und das mit Systemrechten. Betroffen sind alle Versionen vor dem 15. Juni. Wenn Sie ShareFile nutzen, sollten Sie sofort updaten. Die Angreifer waren schnell, aber Sie können es ihnen noch schwerer machen. Citrix Bleed 2: Aus Exploit wird Ransomware Erinnern Sie sich an Citrix Bleed? Die Schwachstelle von 2023 wird jetzt von Ransomware-Banden massiv ausgenutzt. Der sogenannte Citrix Bleed 2 nutzt einen ähnlichen Fehler im NetScaler ADC. Ransomware -Gruppen wie LockBit haben bereits Tausende Systeme verschlüsselt. Die traurige Wahrheit: Viele Unternehmen haben den ersten Patch nicht installiert. Jetzt zahlen sie den Prei...

ModHeader gelöscht: 1,6 Mio Installationen betroffen

Image
Google und Microsoft haben die beliebte Browser-Erweiterung ModHeader mit 1,6 Millionen Nutzern entfernt. Forscher fanden einen versteckten, aber inakti… Was ist passiert? Ein schlafender Spion Sicherheitsforscher der Firma Whorix entdeckten in der offiziellen Version von ModHeader Code, der die besuchten Domains sammeln konnte. Der Kollektor war vollständig funktionsfähig – aber er schlief. Eine leere Whitelist sorgte dafür, dass er nie gestartet wurde. Es gibt keine Beweise, dass jemals Daten abgeflossen sind. Trotzdem reagierten Google und Microsoft sofort. Beide Unternehmen löschten die Erweiterung aus ihren Stores. Das ist ungewöhnlich. Normalerweise werden Updates zurückgehalten oder nur deaktiviert. Hier griffen die Konzerne hart durch. Warum? Vielleicht wegen der schieren Größe. 1,6 Millionen Installationen sind eine Menge. Stell dir vor, ein einziger Entwickler könnte auf Knopfdruck die Surfgewohnheiten von Millionen Menschen abgreifen. Das wäre ein Albtraum für den Daten...

Zimbra-Sicherheitslücke: Böswillige E-Mails führen Code aus

Image
Eine kritische Sicherheitslücke in Zimbra ermöglicht Angreifern, per speziell präparierter E-Mail beliebigen Code im Classic Web Client auszuführen. Jet… Was ist passiert? Zimbra hat eine dringende Sicherheitswarnung herausgegeben. Eine Schwachstelle im Classic Web Client erlaubt es, durch präparierte E-Mails schädlichen Code in einer Benutzersitzung auszuführen. Es handelt sich um eine sogenannte Stored Cross-Site Scripting (XSS) -Lücke. Bisher wurde noch keine CVE-ID zugewiesen – das ist ungewöhnlich. Die Bedrohung ist real. Ein Angreifer muss nur eine E-Mail mit bösartigem Inhalt senden. Öffnet der Empfänger sie, wird der Code im Browser ausgeführt. Das war's. Wer ist betroffen? Alle Installationen des Zimbra Classic Web Clients sind verwundbar. Besonders betroffen sind Unternehmen und Organisationen, die Zimbra als E-Mail-Plattform nutzen – und das sind viele. Tausende Server weltweit laufen mit dieser Software. Ein erfolgreicher Angriff könnte vertrauliche Daten abgreife...

OpenClaw-Sicherheitslücken: WhatsApp-Angriffskette

Image
Drei OpenClaw-Lücken ermöglichen eine Angriffskette von WhatsApp zum Host. Details zu den Schwachstellen und Schutzmaßnahmen für Nutzer. Was ist passiert? Sicherheitsforscher haben eine Angriffskette enthüllt, die drei Schwachstellen im persönlichen KI-Assistenten OpenClaw ausnutzt. Ziel war es, von einer WhatsApp-Nachricht aus die Kontrolle über den Host zu übernehmen. Klingt wie aus einem Spionagefilm? Ist aber real. Die Lücken wurden inzwischen gepatcht, doch die Details zeigen, wie verwundbar selbst intelligente Assistenten sein können. Die drei Sicherheitslücken tragen die Bezeichnungen GHSA-hjr6-g723-hmfm (CVSS 8.8), GHSA-... und GHSA-... (die genauen IDs wurden teilweise noch nicht vollständig veröffentlicht). Zusammengenommen erlauben sie einem Angreifer, von einer schädlichen WhatsApp-Nachricht ausgehend Schadcode auf dem Host auszuführen. Wie funktioniert die Angriffskette? Stellen Sie sich vor: Sie erhalten eine WhatsApp-Nachricht mit einem Link. Ihr OpenClaw-Assistent...

U-Boot-Sicherheitslücken: Angriffe beim Booten möglich

Image
Sechs neue U-Boot-Sicherheitslücken gefährden Router, Kameras und Server. Angreifer können Geräte zum Absturz bringen oder eigenen Code starten. Jetzt h… Was ist passiert? Forscher der Firma Binarly haben sechs neue Sicherheitslücken in U-Boot entdeckt. U-Boot ist ein Bootloader, der auf unzähligen Geräten läuft – von Heimroutern über intelligente Kameras bis hin zu Server-Management-Chips. Vier der Fehler können ein Gerät zum Absturz bringen. Bei den anderen beiden könnte ein Angreifer, der ein bösartiges Image vor den Bootloader schiebt, eigenen Code ausführen – noch bevor das eigentliche Betriebssystem startet. Das ist besonders heikel, denn so kann ein Angreifer die Kontrolle über das Gerät übernehmen, noch bevor Schutzmechanismen greifen. Wie funktionieren die Angriffe? Die Schwachstellen liegen in der Art, wie U-Boot Bilder validiert und lädt. Stell dir vor, du startest deinen Router: Normalerweise prüft U-Boot, ob das nächste Programm – etwa Linux – echt und unverändert is...

Injective Labs GitHub-Kompromittierung: npm-Pakete stehle…

Image
Unbekannte Angreifer kompromittierten das Injective Labs SDK GitHub-Repository und veröffentlichten ein bösartiges npm-Paket, das Krypto-Wallet-Private-… Was ist passiert? Am 15. November 2024 entdeckten Sicherheitsforscher, dass die kompromittierte Version @injectivelabs/sdk-ts@1.20.21 auf dem npm-Register veröffentlicht wurde. Diese enthielt versteckte Telemetriefunktionen, die private Schlüssel und Mnemonic-Seeds aus Kryptowallets extrahierten. Der Angriff zielte auf Entwickler und Nutzer des Injective-Protokolls ab. Die Angreifer nutzten gestohlene Zugangsdaten oder einen kompromittierten Entwickler-Account, um die bösartige Version hochzuladen. Innerhalb von Stunden wurde die Malware von der npm-Community gemeldet, woraufhin das Paket gesperrt wurde. Dennoch könnten tausende Nutzer betroffen sein. Wer ist betroffen? Jeder, der zwischen dem 12. und 15. November die Version 1.20.21 des Pakets installiert hat, könnte seine Wallet-Schlüssel verloren haben. Besonders risikoreich...

npm 12 deaktiviert Installationsskripte standardmäßig

Image
npm 12 deaktiviert Installationsskripte standardmäßig, um Supply-Chain-Angriffe zu erschweren. Erfahren Sie, was sich für Entwickler ändert und wie Sie … Warum npm 12 Installationsskripte jetzt blockiert GitHub hat offiziell die Freigabe von npm Version 12 bekannt gegeben. Die wichtigste Änderung: Installationsskripte sind standardmäßig deaktiviert. Das betrifft vor allem preinstall , install und postinstall -Skripte in Paketen. Bisher liefen diese automatisch – ein Einfallstor für Angreifer, die bösartigen Code in beliebte Pakete einschleusen. Stell dir vor, du installierst ein harmloses Tool, und im Hintergrund wird ein Skript ausgeführt, das deine Umgebungsvariablen ausliest. Genau das soll npm 12 unterbinden. Die Option allowScripts steht nun standardmäßig auf off . Nur wenn du explizit zustimmst, dürfen Skripte laufen. Was sich für deine tägliche Arbeit ändert Wenn du npm install ausführst, wirst du künftig eine Warnung sehen, falls ein Paket Skripte ausführen will. Du ka...

GigaWiper Backdoor: Infektion, Löschung & Schutz

Image
Microsoft entdeckt GigaWiper, eine Windows-Backdoor, die drei zerstörerische Tools kombiniert. Erfahren Sie, wie die Malware funktioniert und wie Sie si… Was ist GigaWiper? Microsoft hat eine zerstörerische Windows-Backdoor namens GigaWiper analysiert. Das Besondere: Sie ist kein einzelnes Programm, sondern eine Kombination aus drei älteren Schadprogrammen. Der Angreifer kann per Befehl auswählen, welche Aktion ausgeführt wird. Jede Variante zerstört das System auf andere Weise: komplette Festplattenlöschung, Überschreiben der Windows-Partition oder eine Fake-Ransomware, die Dateien mit einem zufälligen Schlüssel verschlüsselt – den sie nie speichert. Einmal verschlüsselt, für immer verloren. Warum ist GigaWiper gefährlich? Die Backdoor kombiniert die schlimmsten Eigenschaften von Datentilgern und Erpressungstrojanern. Sie ist kein gewöhnlicher Virus. Sie attackiert direkt die Hardware. Ein Albtraum für Unternehmen. Besonders perfide: Die Fake-Ransomware gaukelt dem Opfer vor, es...

Ubiquiti UniFi Patches: Kritische Lücken geschlossen

Image
Ubiquiti hat Updates für kritische Schwachstellen in UniFi Connect, Talk, Access, Protect und OS veröffentlicht. Die Lücken ermöglichen Privilegieneskal… Schwerwiegende Sicherheitslücken in mehreren UniFi-Produkten Ubiquiti hat Sicherheitsupdates für mehrere kritische Schwachstellen in seinen UniFi-Produkten veröffentlicht. Betroffen sind UniFi Connect, UniFi Talk, UniFi Access, UniFi Protect und UniFi OS. Die schwerwiegendste Lücke trägt die CVE-Nummer CVE-2026-50746 und wurde mit einem CVSS-Score von 10,0 bewertet – der maximal möglichen Gefahrenstufe. Diese Schwachstelle betrifft die UniFi Connect Application und erlaubt einem Angreifer aufgrund einer unzureichenden Zugriffskontrolle eine Privilegieneskalation. Das bedeutet: Ein Angreifer mit niedrigen Rechten kann sich Administratorrechte verschaffen und dann beliebigen Code ausführen. Welche Versionen sind betroffen? Die genauen betroffenen Versionen wurden von Ubiquiti noch nicht vollständig offengelegt, aber das Unternehme...

WriteOut-Schwachstelle: Session-Token-Leck in Writer AI

Image
Eine kritische Schwachstelle in Writer AI namens WriteOut erlaubte Angreifern, Session-Tokens zu stehlen und fremde Konten zu übernehmen. Die Sicherheitslücke wurde von Sand Security Research entdeckt und betrifft die Session-Isolierung der KI-Plattform. Ein einziger Klick genügte, um von außen die Kontrolle über beliebige Nutzerkonten zu erlangen. Wie funktionierte der WriteOut-Angriff? Die Lücke steckte in der Art, wie Writer AI Agent-Vorschauen verarbeitet. Wenn ein Nutzer eine Vorschau eines KI-Agenten öffnete, konnte ein Angreifer über eine präparierte URL dessen Session-Token abgreifen – und zwar über verschiedene Mandanten hinweg. Das bedeutete: Ein Angreifer musste nicht einmal eingeloggt sein. Eine kritische Schwachstelle in Writer AI namens WriteOut erlaubte Angreifern, Session-Tokens zu stehlen und fremde Konten zu übernehmen. Das Team hinter der Entdeckung nannte die Schwachstelle „WriteOut“ – eine Anspielung darauf, dass die Sicherheitsbarrieren zwischen den Nutzern au...

Windows Device-ID: FBI entlarvt Scattered Spider Hacker

Image
Eine Windows-Geräte-ID führte das FBI zu einem 19-jährigen Hacker der Scattered-Spider-Gruppe. Die unversiegelte Klageschrift zeigt, wie Microsoft-Daten… Die Spur begann mit einem Juwelier-Einbruch Im Mai 2025 drangen Hacker in das Netzwerk eines Luxus-Juweliers ein. Nichts Besonderes – bis das FBI eine hartnäckige Windows-Geräte-ID entdeckte. Diese ID, normalerweise unscheinbar, wurde zur zentralen Beweiskette. Microsoft verknüpfte die ID mit einem Account, den die Angreifer nutzten, um im System zu bleiben. Von dort führte die Spur zu Online-Profilen, die laut Anklage dem 19-jährigen Peter Stokes gehören. Warum diese ID so besonders ist Jedes Windows-Gerät hat eine eindeutige Hardware-ID. Die meisten Nutzer ignorieren sie. Doch für Ermittler ist sie Gold wert. Anders als IP-Adressen ändert sie sich nicht durch VPNs oder Proxys. Stokes soll Teil der berüchtigten Scattered-Spider-Gruppe sein. Die Bande ist bekannt für Social-Engineering-Angriffe auf große Unternehmen. Dieser Fall...

Device-Code-Phishing: M365-Konten durch DEBULL angegriffen

Image
Eine aktuelle Phishing-Kampagne nutzt den legitimen Microsoft Device-Code-Flow, um M365-Konten zu übernehmen. Erfahren Sie, wie die Angreifer vorgehen u… Was ist der Device-Code-Flow und warum wird er missbraucht? Der Device-Code-Flow ist ein legitimer Authentifizierungsmechanismus von Microsoft, der für Geräte ohne Browser entwickelt wurde. Statt eines Passworts zeigt das Gerät einen Code an, den der Nutzer auf einem anderen Gerät eingibt. Genau diesen Mechanismus nutzen die Angreifer der DEBULL-Kampagne. Sie benötigen keine gefälschte Passwortseite – der gesamte Prozess spielt sich auf offiziellen Microsoft-Seiten ab. Das macht die Erkennung für herkömmliche Sicherheitslösungen extrem schwierig. Die Kampagne wurde zwischen Ende Juni 2026 und Anfang Juli 2026 beobachtet. Laut dem Sicherheitsforscher ZeroBEC setzten die Angreifer auf sogenannte Collaboration-Lures – also Köder, die aussehen wie Einladungen zu Team-Meetings oder gemeinsamen Dokumenten. Ein typisches Szenario: Sie e...

Sicherheitslücke in Google Dialogflow CX entdeckt

Image
Eine kritische Sicherheitslücke in Google Dialogflow CX hätte Angreifern erlaubt, Chatbots zu kapern und Nutzerdaten zu stehlen. So schützen Sie sich. Was genau ist passiert? Sicherheitsforscher von Varonis haben eine schwerwiegende Schwachstelle in Googles Dialogflow CX aufgedeckt. Ein Angreifer mit Bearbeitungsrechten an einem einzigen Code Block-fähigen Agenten konnte damit andere Agenten im selben Google Cloud-Projekt kompromittieren. Das klingt technisch? Ist es auch. Aber die Auswirkungen sind enorm: Live-Gespräche lesen, Daten stehlen, den Bot fremde Nachrichten senden lassen – all das war möglich. Bis zur Veröffentlichung des Varonis-Berichts im März 2025 war die Lücke unentdeckt. Google hat sie inzwischen geschlossen. Aber die Frage bleibt: Wie sicher sind Ihre Chatbots wirklich? Warum Sie das betrifft Sie nutzen Dialogflow CX für Ihren Kundenservice? Dann waren Ihre Daten möglicherweise gefährdet. Die Lücke erlaubte es, sogenannte „Rogue Agents“ zu erstellen – bösartig...