WhatsApp führt Benutzernamen ein: Privatsphäre verbessert
WhatsApp führt Benutzernamen ein, um die Privatsphäre von über drei Milliarden Nutzern zu schützen. Ab sofort können Nutzer weltweit ihre Benutzernamen …

Warum Benutzernamen? Ein Schritt in die richtige Richtung

Bislang war es auf WhatsApp nur möglich, über die Telefonnummer Kontakt aufzunehmen. Das ist ein Problem. Denn wer Ihre Nummer hat, kann Sie anrufen oder anschreiben – auch wenn Sie das gar nicht möchten. Die neue Funktion ändert das grundlegend: Statt der Nummer teilen Sie einfach Ihren Benutzernamen. Klingt banal, ist aber ein riesiger Gewinn für die Privatsphäre.
Sie können jetzt wählen, ob jemand Ihre Nummer sieht oder nicht. Das ist besonders nützlich in beruflichen Kontexten oder wenn Sie in großen Gruppen unterwegs sind. Niemand muss mehr seine Handynummer preisgeben, nur um auf WhatsApp erreichbar zu sein.
Wie reserviere ich meinen Benutzernamen?

Die Reservierung startet heute, also am 21. Oktober 2024. Gehen Sie in die App-Einstellungen, dort finden Sie den neuen Punkt „Benutzername“. Tippen Sie darauf und wählen Sie einen verfügbaren Namen. Einmal vergeben, gehört er Ihnen. Sie können ihn später auch ändern – aber Achtung: Der alte Name wird dann sofort frei.
Ein paar Dinge sollten Sie beachten: Der Benutzername muss mindestens 5 Zeichen lang sein und darf nur Buchstaben, Zahlen und Unterstriche enthalten. Leerzeichen sind nicht erlaubt. Und ja, die beliebten Namen sind wahrscheinlich schon weg – also beeilen Sie sich.
Was passiert mit meiner alten Nummer?
Ihre Telefonnummer bleibt weiterhin mit Ihrem Konto verbunden. Sie können sie auch weiterhin verwenden, um kontaktiert zu werden. Der Benutzername ist ein zusätzlicher Weg, kein Ersatz. Aber wenn Sie möchten, können Sie in den Datenschutzeinstellungen festlegen, dass nur Leute mit Ihrem Benutzernamen Ihnen schreiben können – und nicht jeder, der Ihre Nummer hat.
Das ist ein mächtiges Werkzeug. Stellen Sie sich vor, Sie sind in einer Jobgruppe oder bei einem Verein. Sie geben Ihren Benutzernamen weiter, und niemand sieht Ihre private Nummer. Perfekt.
Ein kritischer Blick: Reicht das?
Ehrlich gesagt: Es ist ein guter Schritt, aber kein Allheilmittel. Meta, der Konzern hinter WhatsApp, sammelt weiterhin Daten. Und die Verbindung zwischen Benutzername und Telefonnummer bleibt intern bestehen. Für absolute Anonymität müssten Sie auf andere Dienste setzen. Aber für den Alltag reicht es völlig aus.
WhatsApp hat mit dieser Funktion endlich aufgeholt. Signal und Telegram bieten so etwas schon länger. Aber besser spät als nie, oder? Sie sollten jetzt sofort Ihren Wunschnamen reservieren – bevor ihn jemand anders nimmt.
Fazit: Ein Gewinn für die Privatsphäre
Die Einführung von Benutzernamen ist ein echter Fortschritt. Sie gibt Ihnen die Kontrolle zurück, wer Ihre Telefonnummer sieht. Nutzen Sie die Chance. Gehen Sie in die Einstellungen und reservieren Sie Ihren Namen.
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